Seinmast

Seinmast

Der seinmast
Der seinmast diente dazu, die Entwässerung von Kanälen in Nordholland zu stoppen, um die Überflutung von Poldern zu verhindern. Das System funktionierte bis 1970 und war für das Wassermanagement in der Region von entscheidender Bedeutung, um das Land trocken zu halten. Der seinmast wurde durch das Hauptsignal in Spijkerboor gesteuert.

Zum Schutz vor Wasser war Nordholland ein ausgeklügeltes System von Deichen und Dämmen, das der Kraft und den Wechselfällen des Wassers und des Wetters ausgeliefert war. Hunderte von Mühlen standen an der IJ und am Nordseekanal. Doch die regelmäßigen Überschwemmungen der Zuiderzee und des Wattenmeeres stellten die Wasserbehörden oft vor schwierige Probleme. Deiche konnten brechen oder Sportboote verschlimmerten die Überschwemmungen. Ein rechtzeitiger und sofortiger Stopp der Fräsarbeiten war dann angesagt.

Mühlennetz
Das Signal zum Stoppen...

Der seinmast
Der seinmast diente dazu, die Entwässerung von Kanälen in Nordholland zu stoppen, um die Überflutung von Poldern zu verhindern. Das System funktionierte bis 1970 und war für das Wassermanagement in der Region von entscheidender Bedeutung, um das Land trocken zu halten. Der seinmast wurde durch das Hauptsignal in Spijkerboor gesteuert.

Zum Schutz vor Wasser war Nordholland ein ausgeklügeltes System von Deichen und Dämmen, das der Kraft und den Wechselfällen des Wassers und des Wetters ausgeliefert war. Hunderte von Mühlen standen an der IJ und am Nordseekanal. Doch die regelmäßigen Überschwemmungen der Zuiderzee und des Wattenmeeres stellten die Wasserbehörden oft vor schwierige Probleme. Deiche konnten brechen oder Sportboote verschlimmerten die Überschwemmungen. Ein rechtzeitiger und sofortiger Stopp der Fräsarbeiten war dann angesagt.

Mühlennetz
Das Signal zum Anhalten oder Wiederanfahren wurde von der Sammelmühle am Spijkerboor gegeben. Diese Mühle, die Spinne im Mühlennetz, signalisierte dies den anderen Mühlen über einen seinmast . In der höchsten Position bedeutete dies das Stoppsignal. Das Hinzufügen eines blauen Fahnentuchs verstärkte dieses Signal. Die Mühlen in der unmittelbaren Umgebung reagierten darauf und so verbreitete sich das Signal wie ein Ölteppich über die Region Zaan und darüber hinaus.

So wurden zum Beispiel der Assendelverpolder im Süden bis Uitgeest und der Noordermolens in weiten Teilen Nordhollands oberhalb des IJ ebenfalls benachrichtigt, sofort aufzuhören, sich zu drehen.

Nach dem Aufkommen von Dampfpumpwerken verschwand das Mühlennetz und die Signalmasten verloren ihre Funktion. Sie wurden überflüssig und wurden abgerissen. Auch der bekannte Mast auf dem Starnmeerdijk verschwand. Stattdessen wurden Lichter und Sirenen eingesetzt, um die Deicharbeiter vor den Dampfpumpwerken zu warnen. Bis in die 1930er Jahre wurde nachts noch eine Laterne in den Mast gehängt. Sie verschwand erst, als der Mast entfernt wurde.

Kontakt

Seinmast
Starnmeerdijk 26

1458PM Spijkerboor
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