Davey Mandjes - Planer bei Forbo
Mein ganzes Leben lang habe ich in Krommenie gelebt. Wenn man an dem Schornstein mit den bunten Ringen vorbeifährt, fühlt es sich wie zu Hause an. Die Forbo-Fabrik liegt fast in meinem Hinterhof. Ich bin mit Technik aufgewachsen und habe von klein auf an alten Mopeds herumgebastelt. Ich entschied mich für die Metallrichtung und sammelte bei Conijn Metaalbewerking und bei Royal Duyvis Wiener Arbeitserfahrung als Schlosser und Mechaniker.'
Zuverlässig
Ich arbeite seit zwei Jahren als Arbeitsvorbereiter bei Forbo. Es ist superinteressant, nach meiner Erfahrung bei einem Maschinenbauer nun in einem Fertigungsunternehmen zu arbeiten. Für den internen Kunden untersuchen Sie, was sein Problem ist und wie Sie es kurz- und langfristig am besten lösen können.
Die Dynamik und die Herausforderung, etwas wieder in Gang zu bringen, macht großen Spaß. Dass die Menschen froh sind, weiterarbeiten zu können. Ein Zusammenbruch verursacht Stress. Es ist eine Herausforderung, eine Linie zum Laufen zu bringen, der Stress hilft dabei. Sie tun das als Team. Es macht Spaß, wenn man es gemeinsam schafft, dass die Maschine rechtzeitig überholt wird, damit sie wieder produktionsbereit ist. Manchmal sind wir auch froh, wenn die Maschine eine Weile stillsteht, denn dann können wir Wartungsarbeiten durchführen. Daran haben wir mehr Interesse als daran, viele Meter zu laufen. Wir wollen eine gute Wartung durchführen, damit es zuverlässige Anlagen gibt.'
Große Auswahl an Technik
Mir gefällt das Produkt, das Forbo herstellt, sehr gut, aber auch die verschiedenen Techniken. Hier wird Altes mit Neuem vermischt, was es in Bezug auf die Technik sehr interessant macht. Ältere Maschinen sind sehr kritisch und daher anfällig für Störungen. Ihre Qualität ist wirklich gut, aber manchmal erreichen sie das Ende ihrer Lebensdauer oder ein Teil ist nicht mehr verfügbar. Dann muss die Maschine umgebaut werden oder es wird eine neue Lösung gesucht. Das macht die Sache sehr dynamisch. Neue Technologien halten Sie auf Trab; Sie müssen lernen, wie Sie sie richtig warten können.
Die Sprache der Technik
Sie haben Kontakt mit Mechanikern, mit der Planung, mit dem Einkauf und den Lieferanten. Jeder Tag ist anders. Es ist wichtig, dass ich die gleiche Sprache spreche wie die Monteure. Ich höre den Kollegen aufmerksam zu, damit ich die Arbeit vorbereiten kann. Hinter dem Computer kann man nichts vermuten. Sie müssen die Zeichnungen immer mit der Realität abgleichen, denn sie sind alt und neu. Die Praxis ist der Leitfaden.'
Text: Sarah Vermoolen
Fotografie: Mike Bink